AnästhesieGemeinschaft in München

damit der Zahn erhalten bleibt

Wurzelspitzenresektion

Hilfe bei Schmerzen und Entzündungen der Zahnwurzel

Kompetenz und Erfahrung zeichnen das Team der MKG-Praxisklinik aus. Wurzelspitzenresektionen gehören zu den häufigsten Behandlungen der zahnärztlichen Chirurgie. Das Beste daran: der Zahn und die Wurzel bleiben erhalten. Der Wurzelspitzenresektion (WSR) ist meist eine Wurzelkanalbehandlung vorangegangen, die der Zahnarzt durchgeführt hat. Kommt es zu einer neuerlichen Entzündung, ist das chirurgische Handwerk eines Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen gefragt. In besonderen Fällen muss gleich der Kieferchirurg agieren: Wenn die Wurzelkanalbehandlung von der Mundhöhle aus nicht erfolgen kann, ist nur eine WSR möglich.

Gründe für eine Wurzelspitzenresektion

  • nicht durchführbare Wurzelkanalbehandlungen
  • erneutes Aufflammen der Entzündung nach Wurzelkanalbehandlung
  • anatomische Probleme – wie Wurzelkrümmung, Verästelung, nicht auffindbare Kanäle
  • abgebrochene Wurzelkanalaufbereitungs-Instrumente
  • ausgedehnte Zysten

Warum ist eine Wurzelspitzenresektion notwendig?

Nach einer Wurzelbehandlung können an den Seitenkanälchen der Wurzelspitze Bakterien verbleiben. Diese sind für den Zahnarzt, der von der Mitte der Zahnkrone aus agiert, nicht erreichbar. Die Bakterien vermehren sich, dehnen sich unter Umständen in den Knochen aus und verursachen eine erneute Entzündung im Bereich der Zahnwurzel. „Als weiterer und oftmals letzter Versuch des Zahnerhalts ist nur eine Wurzelspitzenresektion Erfolg versprechend“, weiß Professor Dr. Dr. Nolte aus Erfahrung.

Ablauf einer Wurzelspitzenresektion

Mit einem kleinen chirurgischen Eingriff, der das Zahnfleisch und die Knochenhaut durchtrennt, verschafft sich der Kieferchirurg Zugang zur Zahnwurzel, räumt die Entzündung im Bereich der Wurzelspitze aus und kürzt diese um rund drei Millimeter. Nachdem die Wurzel sorgfältig bis in die Tiefe desinfiziert ist, erfolgt eine spezielle Füllung in den Zahnwurzel-Kanal. Die Füllung erfolgt mittels MTA- Mineral-Trioxid-Aggregat. Im Anschluss erfolgt eine laser-therapeutische Dekontaminierung. Somit sind die höchste Erfolgschance dieser Operation gegeben. Der Zahn ist nun bakterienfrei und wieder dicht verschlossen. Der Eingriff dauert rund 15 bis 60 Minuten und erfolgt unter lokaler Betäubung; eine allgemeine Schmerzausschaltung ist auf Wunsch des Patienten möglich. Nach sieben bis zehn Tagen entfernt das Team der MKG-Praxisklink die Nähte. Um den Zahn weiter zu beobachten, erfolgt ein engmaschiges Recall, immer in Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt.

Was ist danach zu beachten?

Mundhygiene
Achten Sie auf eine korrekte und umfassende Mundhygiene.
Schmerzbehandlung
Bei Bedarf nutzen Sie das Angebot einer Schmerzbehandlung - je nach Patient können die Schmerzen nach einer Wurzelspitzenresektion variieren.
Überkronen
Oft ist es sinnvoll, den Zahn nach 6 bis 12 Monaten zu überkronen. Hier werden Sie von Ihrem Hauszahnarzt informiert, falls dies notwendig sein sollte.
Ein Röntgenbild gibt Aufschluss

Vor jedem Eingriff informiert Sie das Team der MKG-Praxisklinik in einem ausführlichen Beratungsgespräch über notwendige Schritte und den Ablauf der Behandlung. Ob eine Wurzelspitzenresektion möglich ist, zeigt unter anderem auch die 3D-Röntgendiagnostik.

Kontaktieren Sie uns!

Sie haben konkrete Fragen zur Wurzelspitzenresektion oder generell zum Thema Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie? Dann treten Sie mit uns - der MKG-Praxisklinik - in Kontakt. Unser Team an erfahrenen Ärzten kann Ihnen weiterhelfen!

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